Scharfe Klingen und Werkzeuge

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Elbenkurzschwert


Bereits mehrere Jahre vor den "Herr Der Ringe" Verfilmungen entwarf ich dieses kurze Schwert im Fantasystil als meine ganz persönliche Vorstellung des Elbenschwertes "Stich".
Die scharfe, blattförmige Klinge besteht aus gehärtetem Federstahl. Knauf und Parierstange sind Vergoldet, der Griff lederbewickelt. Eine echte Schönheit, wie wir finden. An dem blauen Leuchten, wenn Orks in der Nähe sind, arbeiten wir allerdings noch...

Technische Daten :

Gesamtlänge: 68 cm
Gewicht 750 g
Schwerpunkt 3 cm unterhalb der Parierstange

Preis scharfe Ausführung 900.- E


Saxe, frühmittelalterliche Multitalente

Hier nun die schon lange versprochene, neue Saxvariante:



Bereits vor längerer Zeit veranlassten uns eigene Untersuchungen an Saxen aus dem 7. Jhdt aus der Sammlung des Landesmuseeum Stuttgart zu dem hier nun vorgestellten Rekonstruktionsvorschlag.

Holzreste an meist langen Angeln in Kombination mit einigen nordischen Moorfunden, bei denen solcherart Griffe sehr gut erhalten sind, lassen ein bisher so noch nicht dagewesenes Bild dieses vielbesungenen Multitalentes entstehen:

Der lange, ovale Griff mit massiver Messingzwinge sorgt dafür, das sich mit dieser Klinge sowohl feine (gegriffen nahe der Klinge), als auch grobe (gegriffen am Griffende) Arbeiten problemlos ausführen lassen. Als Waffe eingesetzt ergeben sich zudem erstaunliche Hebelmöglichkeiten. Gleichzeitig zeigen die fast ausnahmslos parierstangenlosen Funde, dass es durchaus nicht immer einen "Knebel" braucht, damit die Hand nicht auf die Klinge rutscht: Etwas mehr Erfahrung im Umgang mit solchen Gerätschaften ist eine mindestens ebensogute Lösung...

Mit einem solchen "Messer" ist also vom Gemüseschälen über Holzhacken bis hin zum eher kriegerischen Einsatz als Waffe alles drin.

Damit alles seine Richtigkeit hat, verwenden wir bei dieser Museeumsreplik keine modernen Kitte, sondern vielmehr auf Fichtenharzbasis nach einem alten Rezept selbst hergestellten Klebstoff zur Montage des Holzgriffes. Zusätzlich ist die Angel, genau wie bei den historischen Vorbildern, am Griffende noch vernietet. Der Griff selbst besteht in unserem Beispiel aus Zwetschgenholz und ist aus einem Stück gefertigt.

Die sehr scharfe Klinge ist aus Federstahl von Hand geschmiedet, im Schmiedefeuer gehärtet und weist einen durchgehend V- förmigen Querschnitt auf. Der Rücken ist ca. 6 mm stark.

Maße und Preis Beispielsax:

Klingenlänge: 35 cm
Klingenbreite: 35 mm
Grifflänge: 23,5 cm
Gewicht: 400 g

Die Maße können wir in einem gewissen Rahmen nach Wunsch variieren.

Preis: ab 380.- EUR



Die ältere Variante:
Diese Varianten der Sax sind ältere Rekonstruktionen unsererseits. Es gibt einige Funde mit einer Angelform, welche die hier abgebildeten, leicht assymetrischen Griffe mit Holzschalen und Lederüberzug nahelegen.

Schaukampfausführung (stumpf, 70 cm) 160.- E
Scharf, als Werkzeug (480g, 53 cm) 230.- E
Scharf, mit Runeninschrift 350.- E
Runenverzierung nach Wunsch zzgl. 120.- E
(alle Preise verstehen sich ohne Scheide!)


Passende Lederscheide, Handgenäht!

Ab E 150.- (Abb.)






Stangenwaffen / Speere und Lanzen




Oben: Zwei Speere aus meiner Werkstatt, gefertigt Anfang 2004. Die große, stählerne Spitze mit dem schwarz gebeitzten Schaft und der Runeninschrift in der Klinge ist eine Sonderanfertigung nach Kundenwunsch. Den Bronzespeer habe ich als Experiment im Sandgußverfahren hergestellt. Die Tülle wird dabei mit Hilfe eines "Kernes" geformt, welcher nach dem Guß entfernt wird. Dieser Speer ist hier mit einen normalen, geölten Eschenholzschaft versehen.


Lanzenschuh zu der Speerspitze oben.

Die starke Mittelrippe des Bronzespeers gibt der Spitze Stabilität beim Stoß


Der Speer, genauer gesagt ganz allgemein die Stangenwaffen haben seit jeher das Schlachtfeld beherrscht. Entsprechend vielfältig sind die Formen. Speer und Lanze waren gefürchtete Waffen und oft ebenso aufwändig ausgeführt, wie das Schwert. Letzteres kam meist erst zum Einsatz, wenn die Lanze gebrochen oder zerschlagen war. Vermutlich war auch für die Fertigung dieser Klingen ein spezialisierter Schmiedehandwerker zuständig. Die hohe handwerkliche Präzision der Fundstücke aus mehreren Jahrhunderten lässt sich anders kaum erklären.




Oben: Aufwändige Spitze mit besonderem, abgesetzten Querschnitt, verziertem Blatt und langer, leicht verzierter Tülle. Allamannisch. Fund aus Großsachsenheim. Mit freundlicher Genehmigung des "Württembergischen Landesmuseum Stuttgart"

In Anlehnung an diese alte Kunst fertigen wir Speer- oder Lanzenspitzen nach individuellen Vorgaben aus gehärtetem Federstahl. Die Spitzen werden aus einem Stück geschmiedet und von uns nur mit Hilfe des Schmiedefeuers und eines Ölbades gehärtet und angelassen. Auf diese Weise erhalten wir höchst elastische, "wurftaugliche" und bei Bedarf auch äußerst scharfe Klingen, die in ihrer Leistung den Vergleich mit ihren mittelalterlichen Vorbildern nicht zu scheuen brauchen.


Einige der möglichen Spitzenformen
(Altere Modelle aus meiner Werkstatt). Einige davon sind noch als Sonderangebot zu haben



Die Tüllen der Spitzen werden von uns üblicherweise nicht verschweißt, so das eine leichte Überlappung sichtbar bleibt. Dies ist vor allem materialbedingt: Der von uns verwendete Federstahl lässt sich elektrisch nur sehr schlecht und im Feuer fast gar nicht schweißen. Wen diese Überlappung stört, kann aber dennoch eine elektrisch verschweißte Tülle bekommen. Bei Spitzen aus Schweißverbundwerkstoffen wie Damaszener- oder Raffinierstahl verschweißen wir die Tülle natürlich mit Hilfe des Schmiedefeuers.

Damit die Spitzen auch einen guten und haltbaren Schaft erhalten, bieten wir an, einen Solchen extra nach Maß aus Eschenholz anfertigen zu lassen. Dabei sind prinzipiell die unterschiedlichsten Durchmesser und auch konische oder z.B. achtkantige Schäfte machbar.

Um die Sache zu komplettieren, fertigen wir auch das Gegenstück zur Spitze, den sogenannten "Lanzenschuh", der das Schaftende schützt und ebenfalls als Waffe eingesetzt werden kann. Auch dieses Stück wird geschmiedet und anschließend elektrisch verschweißt.

Wichtig:

Die Gefährlichkeit dieser Waffe wird oft unterschätzt. Eine scharfe Speerspitze auf ihrem 2 m langen Schaft ist im Grunde nichts anderes, als ein ebensolanges Schwert. Es passiert sehr leicht, das man damit irgendwo "hängenbleibt". Mit einer scharfen Spitze kann das fatale Folgen für Umwelt und Mitmenschen haben. Aus diesem Grunde raten wir dringend davon ab, scharfe Spitzen etwa auf Märkten oder ähnlichen Veranstaltungen ungeschützt mit sich zu führen und fertigen diese nur nach einem persönlichen Gespräch mit dem jeweiligen Kunden. Ansonsten lassen wir etwa einen mm "Schlagkante" stehen. Schon eine solche, stumpfe Spitze dringt bei einem Wurf übrigens ohne weiteres bis zu 15 cm tief in einen Baum ein (wir bedanken uns bei der Buche für die Mithilfe bei diesem bereits mehrere Jahre zurückliegenden Experiment und entschuldigen uns nachträglich dafür!).

Spitze aus Federstahl o.ä.: ab 400.- EUR.

Spitze aus Bronze: 210.- EUR

Spitze aus Raffinierstahl / Damaszenerstahl: Auf Anfrage.

Einfacher Schaft aus Esche, Durchmesser 25 mm: 20.- EUR.

Handgearbeiteter Eschenholzschaft nach Wunsch: Ab 60.- EUR.

Lanzenschuh, geschmiedet: ab 50.- EUR


Zur Beachtung bei Postversand:

Schäfte sind leider "Sperrgut" und deshalb im Versand sehr teuer. Es empfielt sich daher, die Spitze entweder selbst zu schäften, oder den fertigen Speer bei uns abzuholen. Die schäfte teilbar zu fertigen, ist eine "Spinnerei" aus Hollywood und aus handwerklicher sowie aus kampftechnischer Sicht nicht sinnvoll.


Scharfes Zweihandschwert mit Mittelgratklinge



Ein Beispiel einer Sonderanfertigung:

Es handelt sich hier um eine Fertigung nach Kundenwunsch, die sich an einem leider nicht näher bekanntem Original orientiert, welches sich vermutlich in einem Museum in England befindet. Als Vorlage dienten Abbildungen von Nachbauten anderer Schmiede.

Die Klinge aus handgeschmiedetem, 5 mm starkem Federstahl ist scharf ausgeschliffen und auf 58 HRC vergütet. Die recht feine Parierstange ist aufwendig geschmiedet und verziert, unter anderem auch mit zwei "Kleeblättern" in Durchbruchtechnik. Der birnenförmige "Klöppelknauf" besteht aus massiver, verzinnter Bronze. Das Griffleder ist aus einem Stück aufgezogen und seitlich von Hand vernäht.

Technische Daten :

Handgeschmiedete Klinge aus Federstahl 55 Si 7

Gesamtlänge: 127 cm
Grifflänge: 20 cm
Klingenbreite: 4,4 cm
Parierstangenbreite: 30 cm
Klingenstärke Griffnah: 5 mm
Klingenstärke Ortnah: 2,5 mm
Gewicht 1350 g
Schwerpunkt 4 cm unterhalb der Parierstange
Härte: 58 HRC

Preis: ab 1800.- EUR

Schaukampf- und Fechtspatha


Im Stil des Schwertes aus Fridingen, Grab 276
Das Bild zeigt eine Scharfe Ausführung mit Bronzeknäufchen




Diese Spatha kann ich, wie die meisten anderen Schwerter auch, in verschiedenen Ausführungen anbieten:

-Als Schaukampfschwert (mit verlängertem Griff und 50 mm Klinge).
-Als Fechtschwert für unser Training.
-Als scharfes Schwert für Sammler und Liebhaber bzw. zum Formentraining.

Die Griffgestaltung ist in Anlehnung an die Spatha aus Fridingen
(siehe auch Archäologie) ausgeführt.

Das Original


Technische Daten:



Gesamtlänge: ca. 88 cm
Grifflänge: Wird angepasst, ca. 9 bis 10,5 cm
Klingenbreite: 50 oder 53 mm
Gesamtgewicht: ca. 840 Gramm
Schwerpunkt etwa 20 cm vor der Parierstange

Scharf: 1000.- E (Lieferung ohne Scheide)

Im Stil der Spatha aus Niederstotzingen, Grab 1, 7. Jhdt.


Dieses Schwert ist eine scharfe Sonderanfdertigung in Anlehnung an das Schwert aus Niederstotzingen Grab 1.
Der Griffaufbau ist gegenüber dem Original verändert. Das Knäufchen ist allerdings sehr originalgetreu übernommen. Die Klingenform entspricht ebenso dem Original. (siehe auch unterNeuigkeiten)

Die Klinge selbst ist scharf ausgeschliffen und aus hochelastischem Federstahl gefertigt und auf 58 HRC vergütet. Das Gesamtgewicht liegt bei lediglich 845 g, was ebenfalls dem Originalgewicht nahe kommt. Die Holzteile des Griffes bestehen aus Esche, die Metallteile aus Stahl, die Zwingen aus 925er Silber.

Eigentlich fertige ich lieber genau nach dem historischen Vorbild. Aber hier ist der Kunde König!



Spatha, aufwendige Version, scharf: 1400.- EUR.
Oder auch als Fechtschwert: 1100.- EUR.

Raffinierstahlklinge auf Anfrage!

Einige Photos und Abbildungen des Originals:

Das Original

Der Nachguß,
Vorder- und Rückseite


Mit freundlicher Genehmigung des "Württembergischen Landesmuseum Stuttgart"


Ein einfacher Dolch mit Holzgriff aus dem wunderschönen, dunklen Zwetschgenholz.

Es handelt sich hier um einen eigenen Entwurf, den ich vor einiger Zeit einmal für einen Kunden gemacht habe. Die Klinge besteht aus Federstahl mit einer Härte von 57 HRC und ist scharf ausgeschliffen. Deshalb ist dieser Dolch auch erst ab 18 Jahren erhältlich! Bitte bei Bestellung Altersnachweis (Kopie Führerschein / Personalausweis) beifügen!

Holzgriffdolch: 225.- E



Diese, in Anlehnung an die fernöstlichen Hiebwaffen entworfene Klinge ist mit ihrem zweihändigen Griff aus echtem Horn, aus Messing geschmiedeten Griffteilen und ihren ca. 70cm Länge nicht mehr nur ein Werkzeug.

Haumesser:
750.- E


Gebrauchsmesser:

Natürlich fertigen wir auch diverse Gebrauchsmesser für verschiedene Epochen in der jeweils gewünschten Qualität an.
Ebenso sind prinzipiell auch Messerklingen in jedem gewünschten Bearbeitungszustand möglich.
Anfragen bitte per Mail an mich.

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