Oft gestellte Fragen...

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-Ihr seid teurer, als Andere. Woran liegt das?



Das hat mehrere Gründe:

Zum einen leben wir ausschließlich von der Schwertherstellung mit allen Kosequenzen, d.h. Steuern, Sozialversicherungen etc. Zum anderen liefern wir vergleichsweise gute Qualität und sind ständig nicht nur bemüht, diese noch zu verbessern und neue Artikel anbieten zu können! (Einzelheiten kann man auch unter -Wissenswertes zu meinen Schwertern nachlesen). Unseren Kalkulationen liegt ein, im Verhältnis zu vielen anderen Handwerken sehr moderater Stundensatz zugrunde (etwa 50 .- EUR), den wir oft ganz bewußt noch unterschreiten. Kurz: Wir verkaufen unsere Arbeiten zwar nicht unter Preis, aber auch nicht übertrieben teuer!

-Was ist der "beste" Stahl für mein Schwert?



Diese Frage hören wir recht häufig. leider ist sie nicht allgemeingültig zu beantworten.

Dazu ist es wichtig zu wissen, dass nicht allein der Stahl für die Qualität einer Klinge ausschlaggebend ist. Mindestens ebenso wichtig ist die richtige Wärmebehandlung (Härten). Dieser Umstand wird gerne Vergessen. So ist es möglich, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Stahlwerkstoffe gute Klingen herzustellen. Einige Details dazu haben wir unter Wissenswertes zusammengefasst.

Da die Zusammenhänge zwischen Geometrie, Härte und Material recht komplex sind, beraten wir Sie gerne individuell.

-Macht Ihr auch Damaszener Stahl und was kostet das?



Ja, machen wir.

Da wir hierfür jedoch (fast) ausschließlich mit historischen Mitteln arbeiten, sind die Lieferzeiten und Preise entsprechend hoch.

Wer eine komplett handgeschmiedete und polierte Klinge nach historischem Vorbild haben möchte, sollte sich auf jeden Fall auf einen vierstelligen Betrag und eine Wartezeit von ein- bis zwei Jahren einstellen. lange Schwertklingen mit einfacher Montierung machen wir nicht unter 3.500.- EUR.

Anders als viele andere "Damastschmiede" verwenden wir dabei ausschließlich nach bestem Wissen und Gewissen selbst hergestelltes und auf hohe Leistung optimiertes Material und härten dieses selbst nur mit Hilfe des Schmiefeuers und unserer Erfahrung. Geschliffen und Poliert wird ausschließlich von Hand mit wassergekühlten Steinen.

-Wie wird man Waffenschmied?


Nun ja, das ist eigentlich recht einfach.

Man nehme ein paar Jahre Zeit, den Mut, etwas Verrücktes zu tun und einen eisernen Willen, alle Steine aus dem Weg zu räumen, die da kommen mögen...

Grundsätzlich würde ich dazu raten, zunächst einmal eine ganz normale Ausbildung (Lehre) in einem metallverarbeitendem Gewerbe (z.B. Metallbau) zu machen.

Dabei werden einem die wichtigsten Grundkenntnisse vermittelt.

Aber Vorsicht:

Solche Ausbildungen haben nicht umsonst den Ruf, recht hart zu sein...


-Wo kann ich einmal in dieses Handwerk "reinschnuppern"?


Im Moment leider nirgends in Deutschland, wenn es tatsächlich eine Waffenschmiede sein soll. Es gibt aber noch einige Kunstschmiedebetriebe in Deutschland. Manche davon nehmen auch Praktikanten.

Mein Tip:

Umhören, und fragen... Vielen Schmieden ist es lieber, man schaut direkt vorbei und erspart ihnen langweilige, schriftliche Bewerbungen. Bringt dabei am besten etwas mit, was Ihr schonmal gemacht habt.


- Kann ich in der Traumschmiede einmal vorbei kommen und "über die Schulter" schauen?


Das geht im Moment leider nur bedingt.

Wer mag, kann gerne, nach vorheriger Terminabsprache, einmal vorbei kommen und unsere Werkstatt besichtigen, sowie ein wenig "über die Schulter schauen".


-Wie lange dauert es, ein Schwert zu schmieden?



Diese Frage kann unmöglich allgemeingültig beantwortet werden.
Es hängt stark von der Art der Waffe ab, wieviel Arbeit darin steckt.

So kann ein einfaches Schaukampfschwert bereits an einem Arbeitstag (wobei ich hier 8 bis 10 Stunden rechne) entstehen.

Ein prunkvolles, scharf ausgeschliffenes Schwert oder auch ein stumpfes, fein gearbeitetes Fechtschwert dauert ein Vielfaches länger. Das kann durchaus auch einmal mehrere Wochen Arbeit in Anspruch nehmen.

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